Der Manu – Video-Clip zu #Adolf Hipster

Wie einige von euch bereits wissen, mache ich unter dem Namen “Der Manu” als Singer-Songwriter Musik und die Bühnen der Republik unsicher. Vergangene Woche habe ich mein erstes Musik-Video zu dem Song “#Adolf Hipster” veröffentlicht.

Viel Spaß dabei! :-)

Doctor Strange

doctor-strangeUSA 2016

Regie: Scott Derrickson

Darsteller: Bendict Cumberbatch, Tilda Swinton, Mads Mikkelsen, Rachel McAdams, Chiwetel Ejiofor….

Story: Doctor Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) ist ein arroganter, jedoch gleichzeitig unglaublich talentierter Neurochirurg. Nach einem schweren Autounfall kann er seinen Beruf trotz mehrerer Operationen und Therapien nicht mehr ausüben. In seiner Verzweiflung wendet er sich schließlich von der Schulmedizin ab und reist nach Tibet, wo er bei der Einsiedlerin The Ancient One (Tilda Swinton) und ihrer Glaubensgemeinschaft lernt, sein verletztes Ego hinten anzustellen und in die Geheimnisse einer verborgenen mystischen Welt voller alternativer Dimensionen eingeführt wird. So entwickelt sich Doctor Strange nach und nach zu einem der mächtigsten Magier der Welt. Doch schon bald muss er seine neugewonnenen mystischen Kräfte nutzen, um die Welt vor einer Bedrohung aus einer anderen Dimension zu beschützen.

Kritik: “Doctor Strange” gehört – besonders in unseren Breitengraden – nicht zu den bekanntesten oder beliebtesten Figuren aus dem Marvel-Universum. Zeit also, den “Doktor” ordentlich einzuführen. Und das kann Marvel/Disney durchaus, wie es das Studio mit diversen Regisseuren, Stilen und Figuren schon bewiesen hat. Ich sage nur: Iron Man, Guardians Of The Galaxy, Thor oder auch “kleinere” Character wie Ant-Man (pun intended). Ausnahmen wie Captain America bestätigen zwar die Regel, dafür rockt die Figur in den bisherigen Avengers-Filmen sowie in den Sequels. “Doctor Strange” weist besonders am Anfang (über)deutliche Parallelen zu Iron Man auf: ein arroganter, unsympathischer Egozentriker, der unbestritten zur Elite in seinem Job gehört, wird durch einen Umstand gezwungen, wieder von unten anzufangen und entwickelt sich neu, um sich fortan nicht mehr nur um sich selbst zu kümmern. Zu guter Letzt, ist er auch noch fähig die Welt zu beschützen/retten. So weit, so bekannt. Das mag man als überraschungsarm kritisieren, aber es wäre nicht das Marvel-Cinematic-Universe (MCU), wenn der Film nicht einfach nur unterhalten und rocken würde. Mit Weiterlesen

Billige Tricks und Innovationsmangel: Der Auftakt zur 7. Staffel „The Walking Dead“

Zum Finale der 6. Staffel von „The Walking Dead“ (TWD) habe ich mich ja bereits an dieser Stelle über die billigen Tricks der Schreiber ausgelassen, und wie ich in dem Zusammenhang einen immer immanenteren Qualitätsverlust der Serie – speziell im Vergleich zur Vorlage – beobachte. Konnte denn nun der Auftakt der 7. Staffel versöhnen? Nein. Nein, nein, nein, nein. Derselbe Mangel an Kreativität setzt sich fort und die Macher haben das eigentliche Ziel – eine spannende und interessante Geschichte zu erzählen – weitestgehend aus den Augen verloren. Weil sie sich mit ihren Nebelkerzen offenbar selbst geblendet haben.

Massive SPOILERS ahead! – you have been warned. Weiterlesen

Fantasy Filmfest 2016

Auch dieses Jahr war ich mit meinem Kollegen Peter Wichtig beim Fantasy Filmfest in Köln unterwegs. Leider haben wir dieses Mal ´nicht ganz so viele Filme gucken können, dafür aber einige ziemlich gute. Unter anderem besprechen wir “Swiss Army Man”, “Train To Busan”, “Imperium” und “The Similiars”.

Filmfressen – Videoreviews auf YouTube

Der ein oder andere weiß es ja bestimmt schon länger: Ich habe auch einen YouTube-Kanal namens Filmfressen, auf dem ich mit meinem geschätzten Kollegen und Freund Peter Wichtig Film-Reviews in Video-Form anbiete. Wir freuen uns über jeden Abonnenten und haben mit der neuen Folge, in der wir “Don’t Breathe” von Fede Alvarez besprechen, endlich ordentlichen Ton und sind frisch aus der Sommerpause wieder da.

Gebt der Sache doch mal eine Chance, wenn es hier weniger Reviews gibt, dann habe ich die letzten Filme wahrscheinlich in Video-Form alleine oder mit Peterchen besprochen.

Viel Spaß dabei!

We Are The Flesh (Tenemos La Carne)

wearethefleshMexiko/Frankreich 2015

Regisseur: Emiliano Rocha Minter

Darsteller: Noé Hernández, María Evoli, Diego Gamalie

Story: Einsiedler Mariano besetzt eines der letzten unzerstörten Gebäude in einer völlig kaputten Welt. Lucio und Fauna, beide jünger und weniger ranzig, wollen bei ihm Unterschlupf suchen. Er wird ihnen gewährt, wenn sie sich Marianos Bedingungen fügen. Aus seinen Augen sprüht der nackte Irrsinn. Sie willigen ein.

Kritik: “We Are The Flesh” (der etwas unglücklich aus “Tenemos La Carne” – “Wir Haben Das Fleisch” – übersetzt wurde) mutet zunächst etwas surreal und arthousig an, und es werden Parallen zu Regisseurin wie Quentin Dupieux (“Wrong”, “Reality”) oder Koen Mortier (“Ex-Drummer”, “22. Mai”) immanent. Das ist bestimmt nicht ganz verkehrt, allerdings hat Regisseur Emiliano Rocha Minter hier noch etwas mehr zu bieten: Es geht wirklich um Inhalt, der deutlich über dem in diesem Kontext gern behaupteten Mindfuck steht. Der Film stellt Fragen – und gibt auch ein paar Antworten. Die sind sicher diskutabel, aber darum geht es ja. Dieses Regiedebüt ist keine Unterhaltung Weiterlesen

Netflix-Serie „Stranger Things“ – Overhyped oder Volltreffer?

stranger thingsUSA 2016

Creators: Matt und Ross Duffer

Darsteller: Winona Ryder David Harbour, Finn Wolfhard…

Vorwort: Es ist inzwischen eine neue Generation an Serienjunkies herangewachsen. Für diese ist „Breaking Bad“ das Maß aller Dinge – während sie „The Sopranos“ oder „The Wire“ meist nur vom Hörensagen sagen kennen. Oder – im schlimmeren Fall – sie nicht kennen, oder im schlimmsten Fall diese zu langweilig finden. Dieser Aussage liegt zwar keine offizielle Statistik zugrunde, jedoch eigene Erfahrung. Mittlerweile ist auch in Deutschland ein wahrer Serientrend nicht mehr zu verneinen – unter anderem ist seit mehr als einem Jahr Netflix auch in Deutschland erhältlich, und erfolgreich. Gefühlt im Minutentakt gibt es staffelweise neue Serien zu gucken, und in eben diesem Tempo sind auch Aussagen zu lesen/hören wie: „XY musst Du Dir angucken“, „XY musst Du Dir unbedingt angucken, ist die beste Serie“ etc. Ich komme meiner persönlich erstellten „To-Watch-Liste“ kaum noch hinterher, und die Zeit, eine Serie wirklich mal zu genießen wird immer spärlicher. Es kommt mir ab und an so vor, als hakte ich einige Serien nur noch ab. Hauptsache gesehen, Hauptsache etwas dazu sagen/schreiben können.

Kritik: Mit reichlichen Vorschusslorbeeren startete vor einigen Wochen dann die von Netflix produzierte Serie „Stranger Things“. Freunde, Bekannte, das Internet – alle drehten durch und waren voller Lob. Vergleiche mit Steven Spielberg („E.T.“ und „Close Encounters of the Third Kind“) und Stephen King („Stand By Me“) wurden angestellt und der 1980er Stil (meine Kindheit) sei jederzeit fühlbar. Mit solch hohen Erwartungen kann man doch nur auf die Schnauze fallen. Wie soll diese Serie – gerade bei mir als Berufs-Skeptiker – das alles erfüllen können? Weiterlesen

Star Trek: Beyond

Star_Trek_BeyondUSA 2016

Regie: Justin Lin

Darsteller: Chris Pine, Zachary Quinto, Simon Pegg, Karl Urban, Idris Elba, Anton Yelchin…

Story: Kaum ist die Enterprise wieder fit und die Crew um Captain Kirk (Chris Pine) auf dem Weg zu einer neuen, interstellaren Mission, werden sie vom feindseligen Krall (Idris Elba) und seinen Schergen angegriffen. Die Enterprise wird vollständig zerstört und die einzelnen Besatzungsmitglieder müssen notgedrungen Zuflucht auf dem fremden Planeten Altamid suchen. Weit voneinander getrennt, müssen sie sich auf unbekanntem Terrain durchschlagen. Der neuerdings ziemlich in sich selbst gekehrte Kirk findet sich mit dem jugendlichen Optimisten Chekov (Anton Yelchin) wieder, während Uhura (Zoe Saldana) und Sulu (John Cho) von Krall gefangen genommen werden. Spock (Zachary Quinto) und „Pille“ McCoy (Karl Urban) sind sich derweil nicht besonders grün und unterdessen freundet sich Scotty (Simon Pegg) mit der Alien-Kriegerin Jaylah (Sofia Boutella) an, die zu einer starken Gefährtin wird.

Kritik: Nachdem J.J. Abrams 2009 mit „Star Trek“ ein Reboot/Remake mit neuer/alternativer Timeline vorgelegt hat, der sowohl vielen Trekkies als auch (bis dato) Nicht-Trekkies gefallen hat, folgte mit „Star Trek: Into Darkness“ 2013 ein Quasi-Remake zu „Der Zorn des Khan“ mit u.a. Benedict Cumberbatch, an dem sich die Geister scheiden. Ich habe mich damals in der ersten Euphorie – und wahrscheinlich auch von den zahlreichen Lens Flare Effekten – blenden lassen und den Film über den grünen Klee als Action-Blockbuster gelobt. Mit der Zeit verliert er zwar den Glanz der ersten Stunde, unterhält aber immer noch. In „Star Trek: Beyond“ ist nun etwas Alltag auf der Enterprise eingekehrt, wie uns Captain James T. Kirk (erneut passend von Chris Pine interpretiert, und irgendwie wird er seinem Vorbild William Shattner dank fantastischer Make-Up-Arbeit immer ähnlicher) anfangs erzählt. Um dieser Schiff-Routine zu entkommen, soll es weit hinausgehen, und fremde Welten und Lebensformen im All erforscht werden. Doch das führt uns – die Zuschauer, die Filmfans – nur in den nächsten All-Tag (pun intended), nämlich die Blockbuster-Routine. Weiterlesen

Stinkefinger gegen den Stinkefinger – ein offener Brief an Joachim “Jogi” Löw

Lieber Herr Joachim Löw, Ihre Taktik ist nicht aufgegangen: Drei Sechser und kein Stürmer gegen Frankreich im Halbfinale der EM 2016. Kann passieren, kein Ding. Aber die Fehler im Modus zu suchen und andere Teams als schlecht darzustellen (obwohl sie im Finale stehen), ist mindestens so unprofessionell und ärgerlich wie einen Götze als Stürmer spielen zu lassen, oder gar nicht erst einen zweiten Stürmer in den Kader der Fußball-Nationalmannschaft zu berufen.

Man mag mir das als pingelig auslegen, aber ich maße mir (auf dieser meiner Seite) mal an, genau verstanden zu haben, was sie mit Ihrer kleinen Bemerkung im Anschluss an die 0:2 Niederlage gegen Frankreich im Halbfinale der EM 2016 im Gespräch mit dem ZDF gemeint haben. Zur Erinnerung, Löw sagte: „24 Mannschaften sind zu viel, die WM wird auch aufgestockt auf 40 Mannschaften – es wird immer mehr und immer mehr. Am Ende hat es Portugal ins Finale geschafft mit, glaub’ ich, fünf Unentschieden (fünf Remis nach 90 Minuten und 2:0 im Halbfinale gegen Wales, Anm. d. Red.). Und die stehen jetzt im Finale. Hm. Okay.“ (Quelle: focus.de, 08.07.2016) Weiterlesen

The Nice Guys

April 21, 2016 - The Nice Guys - Poster and cover for the official soundtrack  that will be released by Lakeshore Recors on May 20, 2016USA 2016

Regie: Shane Black

Darsteller: Ryan Gosling, Russell Crowe, Margaret Qualley…

Story: Los Angeles 1977: Der abgehalfterte Privatdetektiv Holland March (Ryan Gosling) und der raubeinige Jackson Healy (Russell Crowe) sind sich nicht gerade grün, denn Healy wurde schon einmal damit beauftragt, March zu verprügeln. Doch dann müssen sich die beiden für einen lukrativen Auftrag zusammentun, da die Oberste Richterin (Kim Basinger) zuverlässige Männer braucht, die es mit dem Gesetz nicht so genau nehmen. Zusammen sollen sie ihre Tochter Amelia (Margaret Qualley) finden, die in Schwierigkeiten geraten und verschwunden ist. Mit Marchs pubertierender Tochter Holly (Angourie Rice) im Schlepptau begeben sich die beiden auf eine Schnitzeljagd quer durch Los Angeles, bei der sich der wenig kompliziert erscheinenden Fall als eine Multi-Milliarden-Dollar-Verschwörung herausstellt…

Kritik: Mit „The Nice Guys“ lässt Drehbuchautor und Regisseur Shane Black den von Kritikern und Publikum meist ungeliebten „Iron Man 3“ hinter sich und konzentriert sich auf die Stärken seines Regiedebüts „Kiss Kiss Bang Bang“. „Zum Glück“, denkt sich der geneigte Cineast, denn Black ist eine launige, schwarzhumorige und kleine, dreckige Buddy-Action-Komödie gelungen. Im Los Angeles im Jahre 1977 – eine Zeit, in der Weiterlesen