“Lieber toter Rapper als lebender Singer Songwriter”

Die letzten Posts waren allesamt Film-Reviews und ich denke es gehört ein wenig Abwechslung hierher, denn es ist schließlich kein reiner Film-Blog. Ein kurzer Schwenk zum Thema Musik (machen): Einige werden es mitbekommen haben: Die Band Nowhere The Answer, bei der ich in den vergangenen Jahren Drummer und Sänger (meist Melodie-lines im Refrain) war, existiert nicht mehr. Das ist sehr schade und führt dazu, dass ich das erste Mal seit 15 Jahren dastehe, ohne aktiv Musik zu machen. Und da das nicht angehen kann, habe ich günstig eine Akustikgitarre erstanden und schrammel und singe etwas vor mich hin. Schließlich soll die Stimme nicht einrosten und so kann ich mich dann mal selbst begleiten. Allerdings hatte ich bis heute nie eine Stunde Gitarrenunterricht und keinerlei Vorkenntnisse: Ja, ich konnte bis vor kurzem nicht einen Akkord auf der Gitarre spielen. Ein Buch sowie einige Clips auf Youtube dienten bislang als Lehrerersatz.

Mein Ziel war es zunächst, ein paar Songs zu spielen, die ich gerne mag und bei denen es eine nette Gesangsmelodie gibt. Ich will weder ein guter Gitarrist werden noch Singer/Songwriter. Dass die meisten eingängigen Songs oft aus nicht mehr als vier Akkorden bestehen, ist kein Geheimnis. Und da es mir nach ein paar Wochen nicht ausgereicht hat, nur nachzuspielen, schwirrte auch bald die erste Melodie in meinem Kopf herum und ich fing an einige Akkorde darum zu basteln. Bevor ich Euch also mit meinen Versionen von Wonderwall, Time Of Your Life und diversen Olli Schulz Songs nerve, belästige ich Euch lieber mal mit der ersten rohen Version meines ersten komplett selbstgeschriebenen Songs mit dem Arbeitstitel „Der Perfekte Moment“. Die Stimme ist noch vom Vorabend ramponiert, der Text ist passend zur Jahreszeit melancholisch und besteht aus reiner Fiktion, Dichtung und Wahrheit – hat nichts miteinander zu tun. Es ist wie gesagt kein Show-Off-Video, sondern lediglich eine Momentaufnahme (in limitierter Qualität). Konstruktive Kritik ist wie immer sehr erwünscht.

Der Perfekte Moment

P.S. Die Nerd-Brille und den Beanie müsst Ihr Euch dazudenken, damit es vollends ins Klischee-Bild passt.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>