Fantasy Filmfest 2014 – 10: Wolfcop

Kanada 2014

Regie: Lowell Dean

Darsteller: Leo Fafard, Amy Matysio, Jonathan Cherry, Sarah Lind, Aidan Devine

Inhalt und Trailer

Kritik: Ein fauler Cop mutiert zum Werwolf und räumt in einer Kleinstadt auf. Zusammen mit dem Filmposter im Retro-Design war die Freude auf einen albern-lustigen Trash-Film entsprechend groß. Doch selbst mit ein paar Bier und Kumpel blieb die Unterhaltung schnell auf der Strecke. Denn “Wolfcop” macht so ziemlich alles falsch, was man in dem Genre und in dieser kurzen Spielzeit falsch machen kann. Mehr als “fauler Kleinstadt-Cop wird zum Lykanthropen und geht auf Verbrecherjagd” bleibt nicht übrig. Der Verschwörungs-Plot um das Drink ‘n’ Shoot Festival ist so blöd wie uninteressant. Vor allem aber nimmt sich der Film insgesamt viel zu ernst.

Die Hauptfigur Lou: Langweilig und unsympathisch. Lou als Werwolf: Mindestens genau so langweilig. Die Handlung: Eh egal, aber dennoch völliger Humbug. Die “Gags”: meist stumpf und nur spärlich gesät. Die Unterhaltung: Schnell dahin. “Wolfcop” ist ein Paradebeispiel dafür, dass eine gute bzw. ganz witzige Idee eben nicht für einen 80-90-Minuten Film ausreicht. Ein lustiger Saturday Night Live-Sketch hat auch nicht immer das Potential über mehr als 5 Minuten zu unterhalten. Und so bleibt der so lustig angekündigte Retro-Trash nicht mehr als wirklicher Müll, der auch als Party-Film nichts taugt. Im Abspann wird dann “Wolfcop II” angekündigt. Hoffentlich lernen die Macher aus ihren Fehlern.

Manu meint: Bleibt selbst hinter den geringen Erwartungen zurück, weil er es nicht versteht die richtigen Register zu ziehen, über die ganz interessante Grundidee hinauszukommen und weil er eine dumme Geschichte langweilig und unlustig hinklatscht. Wer Humor in Verbindung mit Lykanthropen sehen will, sollte sich wieder “An American Werewolf in London” von John Landis angucken; der will nicht nur, der kann auch. Bleiben für Idee, Soundtrack, die Werwolf-Sexszene und das schicke “Wolfmobile”: 2/10

 

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