Fantasy Filmfest 2014 – 12: Housebound

Neuseeland 2014

Regie: Gerard Johnstone

Darsteller: Morgana O’Reilly, Rima Te Wiata, Glen-Paul Waru, Cameron Rhodes

Inhalt und Trailer

Kritik: Neuseeland ist nicht nur häufig, sondern auch qualitativ richtig stark auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest vertreten. Nach “What We Do In The Shadows” kommt mit “Housebound” das nächste Festival-Highlight aus dem Kiwi-Land. Dass die erwachsene Tochter nach kriminellen Eskapaden mit Fußfessel wieder zurück in ihr Elternhaus muss, aus dem sie bewusst Jahre zuvor ausgebüchst war, erinnert zunächst an ein Szenario wie in “Das Fenster Zum Hof”. Doch “Housebound” geht ziemlich eigene Wege und das bringt frischen Wind in das bereits seit einiger Zeit verstaubte Haunted-House-Genre. Hier gelingt eine unfassbar unterhaltsame Mischung aus Grusel(Horror) und Komödie. Das liegt nicht nur an dem perfekt getakteten Drehbuch, sondern auch an der Hauptdarstellerin Morgana O’Reilly. Sie verkörpert sowohl die rebellische und unverschämte Tochter als auch die abenteuerlustige Sympathisantin immer glaubwürdig. Und so lachen wir in einem Moment mit ihr und/oder über sie, während wir im nächsten Moment gespannt mitfiebern. “Housebound” schafft hier eine perfekte Balance, an der bereits einige Filme zuvor gescheitert sind. Jeder Gag sitzt, während gleichzeitig die Schocks erzittern lassen. Timing, so funktioniert es. Das wirkt insgesamt so unbeschwert und frisch, dass ich unbedingt mehr von Regisseur Johnstone sehen will – gerne auch andere Genres. Einzig das etwas zu kitschige Ende – vor allem die letzte kurze Szene vorm Abspann – hat mir nicht gefallen. Das ist jedoch bei einem so hohen Maß an Unterhaltung sofort verziehen.

Manu meint: Witzig, innovativ, flott inszeniert und spannend. Ein weiteres FFF-Highlight. Mehr davon. Jetzt! 9,5/10

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