Fantasy Filmfest 2014 – 16: Wrong Cops

USA / Frankreich / Russland 2013

Regie: Quentin Dupieux

Darsteller: Mark Burnham, Seve Little, Eric Wareheim, Ray Wise, Eric Roberts, Marylin Manson…

Inhalt und Trailer

Kritik: Nach „Rubber“ und „Wrong“ meldet sich Quentin Dupieux mit seinem dritten Streich „Wrong Cops“. Der Meister der surrealen und absurden Gesellschaftskritik, der es mit seinem dubiosen Humor geschafft hat, sich auf meine persönliche Favoriten-Liste zu setzen und damit auch die Erwartungen dementsprechend hochhängt, taucht in seinem aktuellen Beitrag erneut in das Universum von „Wrong“ ein, der im vergangenen Jahr zu meinen Favoriten des Festivals zählte, und bringt uns hier die Welt einer Bande von korrupten und perversen Cops nahe. Da kann doch gar nichts schief gehen?! Leider schon. Doch warum überzeugt der Film nicht ansatzweise wie seine Vorgänger? Waren meine Erwartungen zu hoch? – ehrlich gesagt: weniger.

„Wrong Cops“ ist bei weitem kein Rohrkrepierer im herkömmlichen Sinn, er stinkt halt nur ziemlich gegen seine starken und innovativen Vorgänger ab. Spielte Dupieux zuvor noch gekonnt mit der Erwartung der Zuschauer und pfiff auf alle Konventionen, scheint das Pulver etwas verschossen zu sein. Klar, es gibt einige Fingerzeige auf „Wrong“, die auch allesamt zum Lachen animieren. Sonst bietet der Film aber streckenweise Leerlauf, ist vergleichsweise zu flach und zu albern. Das sieht mehr danach aus als hätte Uwe Boll seine eigene Version von „Police Academy“ gedreht. Da helfen auch keine Cameos von Marilyn Manson und Eric Roberts.

Bitte nicht falsch verstehen: Auch „Wrong Cops“ bietet wieder eine Fülle an skurrilen Szenen, leider aber nicht mehr in gewohnter Qualität. Vielleicht fehlt die Frische, vielleicht kann das beim dritten Mal nicht mehr überraschen bzw. überzeugen. Gelacht haben wir trotzdem, auch wenn ein bitterer Beigeschmack blieb. Bitte Monsieur Dupieux, bitte demnächst etwas anderes, da muss doch noch mehr sein.

Manu meint: „Wrong Cops“ scheitert an seinen schwachen Vorgängern und der Prämisse, wieder ganz abgedreht und wirr zu sein. Dabei scheitert er immer wieder daran, repetativ, albern, völlig nichtssagend und leider auch nicht mehr als das zu sein. 6/10

 

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