MORAST – EP

MorastMORAST / 2016 / Self-titled EP

Tracklist:

1. Purging

2. Error

3. Alleingang

4. The Cold Side Of Bliss

 

 

Kritik: “Morast” machen laut eigener Facebook-Angabe “slithering darkness” und kommen aus Nordrhein-Westfalen. Vielleicht kommen sie auch direkt aus den morastigsten Untiefen der Hölle, wenn man vom Sound ausgeht. Langsam überrolt einen die düstere Groove-Walze “Morast” und lässt nur verbrannte Erde hinter sich. Fans von “Downfall Of Gaia” dürften da genauso auf ihre Kosten kommen wie “Eye Hate God”-Jünger. Irgendwo zwischen Sludge, Doom und auch Black Metal finden “Morast” ihren Sound, der im Gegensatz zu einigen Kollegen erfreulich frisch daherkommt. Das liegt auch am ungewohnt unverwaschenen Sound. Besonders die Drums sind genre-untypisch klar definiert – und erfreulicherweise nicht breiig. Das sorgt für einen noch fetteren Groove, den die Kapelle bei aller düsteren Härte nicht vergisst. Für untenrum sorgt der finstere Bass für Bums! (No pun intenden – oder vielleicht doch). Weitere Kompromisse geht der Vierer, der sich hier durchgängig einem gemäßigten Tempo widmet, nicht ein. Den Spaß an der Sache, sich im dreckigen Teil der Sound/Musiklandschaft zu suhlen, merkt man zu jeder Sekunde. So ist das geil. Mit etwa 26 Minuten Spielzeit gibt es auch ordentlich value for money! Und für die elitären Szene-Spacken: das ist Underground genug. Obwohl es von Morast neben dieser EP auch noch schicke schwarze T-Shirts gibt. Wehe dem, der jetzt schon “Sell Out” brüllt. Lieber zur nächsten Show – am 20. Februar 2016 im Kölner Jugendpark – kommen und sich den Nacken brechen.

Manu meint: Ohne Hast macht Morast platt! 10/10.

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