FFF White Nights 2017: The Void

voidKanada 2016

Regie: Jeremy Gillespie und Steven Kostanski

Darsteller: Ellen Wong, Kathleen Munroe, Kenneth Welsh,Aaron Poole, Art Hindle, Amy Groening, Stephanie Belding

Story (aus dem Programmheft): Sheriff Carters gemütliche Nachtschicht kommt zu einem jähen Ende, als ihm aus dem Wald ein blutender Mann vors Auto rennt. Umgehend bringt Carter den Verletzten ins naheliegende Krankenhaus, doch damit tritt er ungewollt eine höllische Lawine los. Zuerst tauchen zwei mysteriöse Jäger auf, die dem Unbekannten nach dem Leben trachten. Aber schon bald sieht sich die illustre Schar von Patienten und Angestellten einem viel größeren Problem gegenüber: Niemand kann das Krankenhaus verlassen, denn draußen versammeln sich messerschwingende Kultisten in weißen Roben, die jeden Fluchtversuch vereiteln. Und als dann drinnen die ersten Opfer zu ekelerregenden Schleimmonstern mutieren, müssen die Überlebenden erkennen, dass das wahre Tor zur Hölle gerade erst begonnen hat, sich zu öffnen …

Kritik: Ein bisschen „Phantasm“ auf Basis von H.P. Lovecraft- und Clive Barker-Anleihen und dazu eine gehörige Portion John Carpenter („Assault On Precinct 13“ und „The Thing“) und fertig ist ein neuer Horror-Klassiker im Stile der glorreichen 1980er Jahre. So einfach ist das. Das dürften sich die Verantwortlichen von „The Void“ augenscheinlich zumindest so gedacht haben. Und als „Monster-Film mit schleimigen Tentakeln, der nicht gut, aber lustig ist“, wurde er uns von den FFF-Veranstaltern angepriesen. Aber was zur Weiterlesen

FFF White Nights 2017: The Night Watchmen

night watchmenUSA 2016

Regie: Mitchell Altieri

Darsteller: Ken Arnold, Dan Deluca, Kevin Jiggetts, Kara Luiz, Max Wilbur, James Remar, Matt Servitto…

Story (aus dem Programmheft): Es ist Justins erster Abend im neuen Job, und schon wünscht er sich, er hätte die Stelle als Nachtwächter in der „Baltimore Gazette“ besser nicht angenommen. Nicht nur, dass seine Kollegen ihn einem menschlichen Kegeltest unterwerfen und ihn stoisch mit falschem Namen anreden – es scheint auch so, als hätte der ganze Trupp im Keller des Bürokomplexes einen an der Waffel: Ken lässt den Ex-Marine raushängen, Jiggetts ist süchtig nach Donuts und Luca soll angeblich mal drei Leute umgebracht haben. Zu allem Überfluss legt das Redaktionsteam eine Nachtschicht ein und ein mysteriöser Sarg landet irrtümlich in der Tiefgarage. Dieser enthält einen Vampir … im Clownskostüm! Erst einmal in Freiheit macht sich das blutdürstige Monster mit seinen quietschenden Schuhen sofort über die Belegschaft her und während die Infektion rasend schnell um sich greift, sehen sich unsere heldenhaften Nachtwächter einer wachsenden Armee aggressiver Kreaturen gegenüber.

Kritik: Die lustigen „Splatter-Granaten“ wussten in den vergangenen Jahren auf den Veranstaltungen des Fantasy Filmfests oftmals nicht zu überzeugen – sie scheiterten entweder an dem unfairen Vergleich mit „Braindead“, meist aber einfach am Drehbuch und einem fehlenden Fingerspitzengefühl in der Inszenierung. Ausnahmen wie „Deathgasm“ beispielsweise bestätigen gerne die Regel. Wie sieht es nun mit den „Nightwatchmen“ aus, die sich gegen „Killer-Vampir-Clown-Zombies“ beweisen müssen? Dramaturgisch kann der Film nichts, ist billig gefilmt, schlecht geschnitten und von hinten bis vorne wegen des stümperhaften Drehbuchs sinnlos. Warum der Clown Blimpo in Rumänien umkommt und zum Obervampir mutiert? Egal. Was das mit anderen Clown-Vampiren zu tun hat, die wesentlich seltener vorkommen als es die Filmbeschreibung vermuten lässt? Noch egaler. Handlung oder Spannungsbogen? Ich bitte Euch… Und trotzdem bereitet „The Nightwatchemen“ den Großteil der Spielzeit Spaß. Und zwar Weiterlesen

Frohes Neues! Und so…

Ein verspätetes frohes Neues an alle. Meine schriftlichen Reviews finden derzeit hauptsächlich den Weg in die Deadline (deadline-magazin.de) und die Video-Reviews mache ich weiterhin mit Peter als “Filmfressen“. Daher ist es etwas still geworden, was aber nicht heißt, dass ich untätig bin.

Zudem bin ich weiter als Musiker Der Manu unterwegs und habe vor kurzem mein erstes Solo-Album veröffentlicht.

Hier sind unsere High- und Low-Lights des Filmjahres 2016 (Teil 1). Viel Spaß!

Rogue One: A Star Wars Story

rogueoneUSA 2016

Regie: Gareth Edwards

Darsteller: Felicity Jones, Diego luna, Ben Mendelsohn, Donnie Yen, Mads Mikkelsen, Riz Ahmed, Forest Whitaker

Story: Jyn Erso (Felicity Jones) wird von den Rebellen angeheuert, um sie im Kampf gegen das Imperium zu unterstützen. Denn ihr Vater Galen Erso (Mads Mikkelsen) ist maßgeblich daran beteiligt, die neue Superwaffe des Imperiums – den Todesstern – zu bauen, weshalb sein Insiderwissen und Jyns Verbindung zu ihm wertvoll sind. Gemeinsam mit dem Agenten Captain Cassian Andor (Diego Luna) und dem umprogrammierten Ex-Imperiumsdroiden K-2SO (Alan Tudyk) zieht Jyn los, um die Pläne für den Todesstern zu finden und so die Schwachstelle der Riesenwaffe zu entlarven. Währenddessen will der imperiale Militärdirektor Krennic (Ben Mendelsohn) sein Herzensprojekt Todesstern schnellst möglich einsatzbereit bekommen.

Kritik: Meine Meinung zu “Star Wars: The Force Awakens” könnt Ihr hier nochmal nachlesen. Damals war ich noch ganz vom Kino-Erlebnis geflasht, während mich inzwischen die zahlreichen Anspielungen sowie die erzwungene Nähe zum Original doch mehr stören als noch vor einem Jahr. Dennoch ist es ein toller “Star Wars”-Film, Abrams musste offenbar erstmal alle beruhigen. “Rogue One: A Star Wars Origin” ist jetzt der erste Teil der Anthology-Reihe der Star Wars-Saga. Es sollte ja “nur ein Spin-Off” sein. Es soll andere Wege beschreiten als die “Star Wars”-Filme. Und doch hat “Rogue One” viele Gemeinsamkeiten mit seinen (fast überlebens)großen Brüdern.

Star WARS

Der Film von Gareth Edwards (“Monsters”, “Godzilla”) erzählt zwar “nur” die Vorgeschichte zu “Episode IV: A New Hope” und den weiteren Teilen, ist aber mindestens – wenn nicht sogar mehr – “Star Wars” als Episode I bis III. So nah wie J.J. Abrams mit “Star Wars: The Force Awakens” an “A New Hope” dran ist, ist Edwards dann doch nicht an “The Empire Strikes Back” – meinem persönlichen Lieblings-Teil des Franchises – dran. Weiterlesen

Der Manu – Video-Clip zu #Adolf Hipster

Wie einige von euch bereits wissen, mache ich unter dem Namen “Der Manu” als Singer-Songwriter Musik und die Bühnen der Republik unsicher. Vergangene Woche habe ich mein erstes Musik-Video zu dem Song “#Adolf Hipster” veröffentlicht.

Viel Spaß dabei! :-)

Doctor Strange

doctor-strangeUSA 2016

Regie: Scott Derrickson

Darsteller: Bendict Cumberbatch, Tilda Swinton, Mads Mikkelsen, Rachel McAdams, Chiwetel Ejiofor….

Story: Doctor Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) ist ein arroganter, jedoch gleichzeitig unglaublich talentierter Neurochirurg. Nach einem schweren Autounfall kann er seinen Beruf trotz mehrerer Operationen und Therapien nicht mehr ausüben. In seiner Verzweiflung wendet er sich schließlich von der Schulmedizin ab und reist nach Tibet, wo er bei der Einsiedlerin The Ancient One (Tilda Swinton) und ihrer Glaubensgemeinschaft lernt, sein verletztes Ego hinten anzustellen und in die Geheimnisse einer verborgenen mystischen Welt voller alternativer Dimensionen eingeführt wird. So entwickelt sich Doctor Strange nach und nach zu einem der mächtigsten Magier der Welt. Doch schon bald muss er seine neugewonnenen mystischen Kräfte nutzen, um die Welt vor einer Bedrohung aus einer anderen Dimension zu beschützen.

Kritik: “Doctor Strange” gehört – besonders in unseren Breitengraden – nicht zu den bekanntesten oder beliebtesten Figuren aus dem Marvel-Universum. Zeit also, den “Doktor” ordentlich einzuführen. Und das kann Marvel/Disney durchaus, wie es das Studio mit diversen Regisseuren, Stilen und Figuren schon bewiesen hat. Ich sage nur: Iron Man, Guardians Of The Galaxy, Thor oder auch “kleinere” Character wie Ant-Man (pun intended). Ausnahmen wie Captain America bestätigen zwar die Regel, dafür rockt die Figur in den bisherigen Avengers-Filmen sowie in den Sequels. “Doctor Strange” weist besonders am Anfang (über)deutliche Parallelen zu Iron Man auf: ein arroganter, unsympathischer Egozentriker, der unbestritten zur Elite in seinem Job gehört, wird durch einen Umstand gezwungen, wieder von unten anzufangen und entwickelt sich neu, um sich fortan nicht mehr nur um sich selbst zu kümmern. Zu guter Letzt, ist er auch noch fähig die Welt zu beschützen/retten. So weit, so bekannt. Das mag man als überraschungsarm kritisieren, aber es wäre nicht das Marvel-Cinematic-Universe (MCU), wenn der Film nicht einfach nur unterhalten und rocken würde. Mit Weiterlesen

Billige Tricks und Innovationsmangel: Der Auftakt zur 7. Staffel „The Walking Dead“

Zum Finale der 6. Staffel von „The Walking Dead“ (TWD) habe ich mich ja bereits an dieser Stelle über die billigen Tricks der Schreiber ausgelassen, und wie ich in dem Zusammenhang einen immer immanenteren Qualitätsverlust der Serie – speziell im Vergleich zur Vorlage – beobachte. Konnte denn nun der Auftakt der 7. Staffel versöhnen? Nein. Nein, nein, nein, nein. Derselbe Mangel an Kreativität setzt sich fort und die Macher haben das eigentliche Ziel – eine spannende und interessante Geschichte zu erzählen – weitestgehend aus den Augen verloren. Weil sie sich mit ihren Nebelkerzen offenbar selbst geblendet haben.

Massive SPOILERS ahead! – you have been warned. Weiterlesen

Fantasy Filmfest 2016

Auch dieses Jahr war ich mit meinem Kollegen Peter Wichtig beim Fantasy Filmfest in Köln unterwegs. Leider haben wir dieses Mal ´nicht ganz so viele Filme gucken können, dafür aber einige ziemlich gute. Unter anderem besprechen wir “Swiss Army Man”, “Train To Busan”, “Imperium” und “The Similiars”.

Filmfressen – Videoreviews auf YouTube

Der ein oder andere weiß es ja bestimmt schon länger: Ich habe auch einen YouTube-Kanal namens Filmfressen, auf dem ich mit meinem geschätzten Kollegen und Freund Peter Wichtig Film-Reviews in Video-Form anbiete. Wir freuen uns über jeden Abonnenten und haben mit der neuen Folge, in der wir “Don’t Breathe” von Fede Alvarez besprechen, endlich ordentlichen Ton und sind frisch aus der Sommerpause wieder da.

Gebt der Sache doch mal eine Chance, wenn es hier weniger Reviews gibt, dann habe ich die letzten Filme wahrscheinlich in Video-Form alleine oder mit Peterchen besprochen.

Viel Spaß dabei!