Doctor Strange

doctor-strangeUSA 2016

Regie: Scott Derrickson

Darsteller: Bendict Cumberbatch, Tilda Swinton, Mads Mikkelsen, Rachel McAdams, Chiwetel Ejiofor….

Story: Doctor Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) ist ein arroganter, jedoch gleichzeitig unglaublich talentierter Neurochirurg. Nach einem schweren Autounfall kann er seinen Beruf trotz mehrerer Operationen und Therapien nicht mehr ausüben. In seiner Verzweiflung wendet er sich schließlich von der Schulmedizin ab und reist nach Tibet, wo er bei der Einsiedlerin The Ancient One (Tilda Swinton) und ihrer Glaubensgemeinschaft lernt, sein verletztes Ego hinten anzustellen und in die Geheimnisse einer verborgenen mystischen Welt voller alternativer Dimensionen eingeführt wird. So entwickelt sich Doctor Strange nach und nach zu einem der mächtigsten Magier der Welt. Doch schon bald muss er seine neugewonnenen mystischen Kräfte nutzen, um die Welt vor einer Bedrohung aus einer anderen Dimension zu beschützen.

Kritik: “Doctor Strange” gehört – besonders in unseren Breitengraden – nicht zu den bekanntesten oder beliebtesten Figuren aus dem Marvel-Universum. Zeit also, den “Doktor” ordentlich einzuführen. Und das kann Marvel/Disney durchaus, wie es das Studio mit diversen Regisseuren, Stilen und Figuren schon bewiesen hat. Ich sage nur: Iron Man, Guardians Of The Galaxy, Thor oder auch “kleinere” Character wie Ant-Man (pun intended). Ausnahmen wie Captain America bestätigen zwar die Regel, dafür rockt die Figur in den bisherigen Avengers-Filmen sowie in den Sequels. “Doctor Strange” weist besonders am Anfang (über)deutliche Parallelen zu Iron Man auf: ein arroganter, unsympathischer Egozentriker, der unbestritten zur Elite in seinem Job gehört, wird durch einen Umstand gezwungen, wieder von unten anzufangen und entwickelt sich neu, um sich fortan nicht mehr nur um sich selbst zu kümmern. Zu guter Letzt, ist er auch noch fähig die Welt zu beschützen/retten. So weit, so bekannt. Das mag man als überraschungsarm kritisieren, aber es wäre nicht das Marvel-Cinematic-Universe (MCU), wenn der Film nicht einfach nur unterhalten und rocken würde. Mit Weiterlesen

Kino-Kritik: Captain America – The Winter Soldier

USA 2014

Regie: Anthony Russo, Joe Russo

Darsteller: Chris Evans, Scarlett Johansson, Sebastian Stan, Samuel L. Jackson, Robert Redford…

Story: Nach den Ereignissen in New York zieht sich Steve Rogers (Chris Evans) nach Washington zurück, wo er weiterhin mit den Tücken des modernen Alltags zu kämpfen hat. Doch als Nick Fury (Samuel L. Jackson) von S.H.I.E.L.D. Ziel eines Angriffs wird, ist er erneut als Captain America gefragt. Mit dem Schild unterm Arm schnappt er sich zusätzlich die Agentin Romanoff (Scarlett Johansson), auch bekannt als Black Widow, um die Verschwörung aufzuklären. Im Kampf gegen den gefährlichen Winter Soldier (Sebastian Stan) erhalten sie Unterstützung vom Falken (Anthony Mackie).

Kritik: In den vergangenen Marvel-Verfilmungen der ersten sowie der zweiten Phase wendeten die Produzenten, Drehbuchschreiber und Regisseure eine sichere Formel an, die immer gezogen hat. Exposition, Mittelteil und Epilog, Figuren(entwicklung), Humor und Action nach dem immer gleichen Muster. Aber es ging jedes Mal auf und bot Unterhaltung. Es war/ist nur eine Frage der Zeit, wann sich die Fans nicht mehr damit zufrieden geben. Umso schöner, dass das Bruderpaar Anthony und Joe Russo auf dem Regiestuhl einen etwas anderen (Marvel)Film inszeniert haben. Dabei stoßen sie aber nicht die Kenner und Weiterlesen

Kino-Kritik: Thor – The Dark World (3D)

USA 2013

Regie: Alan Taylor

Darsteller: Chris Hemsworth, Natalie Portman, Tom Hiddleston, Christopher Eccleston, Idris Elba, Kat Denning, Stellan Skarsgard, Jaimie Alexander, Rene Russo, Ray Stevenson…

Story: Nicht nur die Erde, sondern alle Neun Reiche werden von Malekith, dem Verfluchten bedroht. Der unerbittliche Herrscher der dunklen Elfen setzt alles daran, mit dem sogenannten Aether das Universum zu zerstören. Nicht einmal Thors Vater Odin, König von Asgard, kann ihn aufzuhalten. Um Malekith zu besiegen und die Kräfte des Kosmos wieder in Einklang zu bringen, tritt Thor seine gefährlichste Reise an, auf der er sich nicht nur mit seiner großen Liebe Jane Foster wiedervereint, sondern auch eine riskante Allianz mit seinem Adoptivbruder Loki eingeht…

Kritik: “Hößer, schneller, weiter” ist durchaus ein beliebtes Rezept, um an eine Fortsetzung heranzugehen. Bei “Thor” geht die Rechnung auch auf und macht ihn zu einem etwas besseren Film als den Vorgänger. Storytechnisch bleibt aber zunächst alles beim Alten: Bösewicht will Artefakt, damit die “dunkle Welt” herbeirufen und Thor, der alte Hammerschwinger, hat natürlich was dagegen. Warum der Bösewicht das Universum “verdunkeln” will und was dann genau passieren würde, wird nicht erklärt, scheint aber Weiterlesen