2012: “Same procedure as every year” – innit?!

Es ist das erste Mal, dass ich einen persönlichen Jahresrückblick verfasse. Wer Zeitlupen-Bilder von den Baumgartners und Obamas mit Schmalzmusik unterlegt haben will, die in eine Montage mit Bildern der Fußball-EM und den Olympischen Spielen in London geschnitten sind, ist hier falsch. Das ist ein persönlicher Rückblick. Meine Sicht, meine Meinung. Es war ein Jahr der Miss- und Erfolge, der Höhen und Tiefen, der verpatzten und der genutzten Chancen – im Prinzip ein Jahr wie jedes davor auch. Und auch wenn das Leben in Zirkeln zu verlaufen scheint, war doch auch viel Neues dabei.

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Alle Jahre wieder… (Teil 3)

… schaue ich mir auch (mindestens) ein Spiel des größten (Fußball)Clubs der Welt an: Sport Lisboa e Benfica (SLB), in Deutschland auch als Benfica Lissabon bekannt. Und ja, es ist der größte Club, könnt ihr alle gern mal googeln. Länger schon nicht mehr der erfolgreichste, aber der mit den meisten Mitgliedern.

Da Luz - Manu, António Zé, Papa

Hinterer Eingang des Stadions. Media Markt und Adidas Shop inklusive.

Für mich ist der Besuch des Estadio Da Luz (Stadion des Lichts) immer wieder ein Spektakel, zu dem es auch eine interessante Statistik gibt. Benfica hat noch nie verloren, wenn ich im Stadion war. Allerdings gab es auch nie mehr als 2 Tore für die “Roten”. Am vergangenen Samstag war es wieder an der Zeit diese Statistik zu bestätigen. Und so war auch niemand verwundert als Benfica 2:1 gegen Vitoria Guimaraes gewann. Das war bereits das achte Spiel in Folge, bei dem das so funktioniert hat.

Papa, António Zé, Manu, Nuno

Benficas Ersatzbank

Zuvor habe ich unter anderem auch Champions League Spiele gegen Manchester United (2:1 Sieg) oder AC Mailand (1:1), sowie das Stadtderby gegen Sporting Lissabon (2:0) gesehen. Am kommenden Mittwoch sind hier alle (meine Freunde) sehr gespannt, ob diese Statistik erneut bestätigt werde kann. Denn dann geht es in der UEFA Champions League gegen den haushohen Favoriten Manchester United. Ich werde natürlich dabei sein und auch bestimmt berichten. Vom “inferno da luz” mit ca. 65.000 Zuschauern.

Manu, António Zé, Papa, Joao

Kurz vor dem Spiel. Noch nicht viel los. Am Mittwoch werden die Ränge voll sein.

Vorher geht es noch zum Stierkampf in Moita, dem Geburtsort meines Vaters. Hoffentlich kriege ich ein paar gute Bilder zustande.