T2: Trainspotting 2

t2Großbritannien 2017

Regie: Danny Boyle

Darsteller: Ewan McGregor, Ewen Bremner, Robert Carlyle, Jonny Lee Miller, Kelly McDonald…

Story: 20 Jahre nachdem er Edinburghs Stadtteil Leith hinter sich gelassen hat und sich einem bürgerlichen Leben zuwendete, kehrt Mark Renton (Ewan McGregor) in seine Heimatstadt zurück, wo sich manches geändert hat und vieles gleich geblieben ist, und wo seine alten Freunde und Bekannten, darunter Spud (Ewen Bremner), Sick Boy (Jonny Lee Miller) und Begbie (Robert Carlyle), schon auf ihn warten. Allesamt sind sie zwar mittlerweile weg vom Heroin, doch führen deswegen noch längst keine Leben in geordneten Bahnen. Und nicht bei allen ist die Freude über den Rückkehrer gleich groß: Mit Spud und Sick Boy knüpft Renton schnell wieder an alte Zeiten an, aber alle drei versuchen tunlichst zu verhindern, Begbie über den Weg zu laufen, der unlängst aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und nicht sonderlich gut auf Renton zu sprechen ist.

Meine Kritik habe ich für DEADLINE – Das Filmmagazin geschrieben. Dass es ein Pro und Contra Review wird, wurde mir vorher nicht gesagt. Ich teile die Meinung des Kollegen fast gar nicht – zwar ist Begbie hier durchaus böse dargestellt, aber auch er erfährt Erkenntnis, in einer wichtigen Szene. Was er daraus macht ist eine andere Sache, bzw. er begreift, dass es sein Charakter ist. Naja, dennoch lohnt es sich, alles zu lesen.

Mich interessiert, wie jemand Trainspotting heute empfindet, also jemand der in den 90ern kein Jugendlicher war und diesen Geist wahrscheinlich ganz anders versteht. Ist es dann immer noch ein Kultfilm? Oder ein guter Film? Trainspotting war so sehr 90er, wie sein Nachfolger eben 20 Jahre später ist.