FFF-Mini-Review: UNDER THE SILVER LAKE

underthesilverlakeUSA 2018

Regie: David Robert Mitchell

Darsteller: Andrew Garfield, Riley Keough, Topher Grace, Callie Hernandez, Don McManus

Story: Der 33-jährige Sam (Andrew Garfield) entdeckt einen Nachts eine mysteriöse junge Frau namens Sarah (Riley Keough) im Swimmingpool der Apartmentanlage, in der er wohnt, und kommt mit ihr ins Gespräch. Nach einer gemeinsam verbrachten Nacht ist Sarah jedoch plötzlich verschwunden. Sam ist am Boden zerstört, glaubt jedoch, dass Sarah ihm eine Reihe von Spuren und Hinweisen hinterlassen hat. So beginnt eine skurrile Odyssee durch Los Angeles…

Kritik: Mit IT FOLLOWS (2014) hat David Robert Mitchell einen Film geliefert, dessen Reputation zwar weitaus besser ist, als ich den Film einschätze, aber dennoch einen sehr guten Beitrag im Horror-Genre darstellt. Seine zweite Regiearbeit bestreitet einen völlig neuen Weg, und ich kann nur sagen: Wow, was für ein Film!  Weiterlesen

FFF White Nights 2017: The Invisible Guest

contratiempoSpanien 2016

Regie: Oriol Paulo

Darsteller: Mario Casas, José Coronado, Bárbara Lennie, Francesc Orella, Ana Wagener

Story (aus dem Programmheft): Der erfolgreiche Unternehmer Adrián hat einen schlechten Tag, einen richtig schlechten Tag. Als er in einem Hotel aufwacht, findet er seine Geliebte ermordet im Badezimmer. Die Beweislast ist erschlagend: die Tür war von innen versperrt und es gibt keine anderen Verdächtigen. So steht der reiche Geschäftsmann kurz davor, alles zu verlieren: seine Familie, seine Karriere, seine Freiheit. Am Abend vor der Verhandlung taucht dann auch noch ein neuer Zeuge auf, der Adriáns Urteil erheblich beeinflussen könnte. Einzig Star-Anwältin Virginia kann jetzt noch helfen, in letzter Minute eine neue Verteidigung auf die Beine zu stellen. Dafür muss sie allerdings die volle Wahrheit kennen! Unaufhaltsam wie ein Uhrwerk spitzt sich die scheinbar ausweglose Situation zu, und je mehr Adrián sich in die Ecke gedrängt fühlt, desto düsterer werden seine Geständnisse.

Kritik: Spanien hat sich in den vergangenen Jahren mit Beiträgen wie u.a. „Julia’s Eyes“, „The Body“ oder „Toro“, zu einer verlässlichen Bank im Genre Thriller entwickelt – sehr zu meinem Gusto. Und ich schreibe es vorweg: Oriol Paulo ist der spanische Alfred Hitchcock. Nicht nur zieht er seine größten Einflüsse aus der Regie-Legende, er schafft es, eigene spannende und in sich perfekt geschlossene Thriller zu inszenieren, die ihres gleichen suchen. „The Invisible Guest“ (Contratiempo) bildet keine Ausnahme, hier hat es Regisseur Paulo sogar zur Perfektion getrieben, wenn ich das im Kontext Film mal so ungestraft schreiben darf.

So simpel die Prämisse ist, so komplex gestaltet sich das Konstrukt dahinter, das der Plot Weiterlesen