Kino-Kritik: Die Tribute von Panem (The Hunger Games) – Catching Fire

USA 2013

Regie: Francis Lawrence

Darsteller: Jennifer Lawrence, Liam Hemsworth, Josh Hutcheron, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Donald Sutherland, Philip Seymour Hoffman…

Story: Gemeinsam mit ihrem Freund Peeta (Josh Hutcherson) hat die 17-jährige Katniss (Jennifer Lawrence) es geschafft, die gefährlichen Hungerspiele zu überleben. Ihr Lohn ist ein eigenes Haus in ihrem Heimatdistrikt 12 und eine gute Lebensmittelversorgung für sie und ihre Familie. Die grausame Regierung unter Präsident Snow (Donald Sutherland) in der Hauptstadt, dem Kapitol, zwingt die beiden Gewinner jedoch, für Propagandazwecke zu posieren und weiterhin so zu tun, als wären sie ein Liebespaar. Während Peeta und Katniss durch die Distrikte touren müssen, werden sie Zeugen brutaler Gewalt der Ordnungskräfte gegen die Bevölkerung, sehen jedoch auch Anzeichen für eine nahende Rebellion. Für die Aufständischen ist Katniss eine Symbolfigur, deshalb beschließt Präsident Snow, die unbequeme Meisterjägerin bei den folgenden Hungerspielen – entgegen der Tradition – wieder antreten zu lassen. Dieses Mal gegen alle vorigen Gewinner. Katniss und Peeta müssen sich erneut dem Kampf ums Überleben stellen und auch in der Arena erwarten sie eine Menge Überraschungen.

Kritik: Ich bin durchaus bereit, bei (guten) Abenteuer- und Actionfilmen Plot- und Storyfehler zu ignorieren, teils der Unterhaltung wegen auch über Logikkrater zu springen. Aber die Welt von Panem erschließt sich mir einfach nicht. Donald Sutherlands Figur Präsident Snow bringt es in einer Szene ganz zu Anfang auf den Punkt, in der er zugibt, dass dieses System sehr fragil ist. Warum dann überhaupt das Ganze? Profitiert Snow Weiterlesen