The Hobbit: The Battle Of Five Armies

USA, Neuseeland

Regie: Peter Jackson

Darsteller: Martin Freeman, Richard Armitage, Evangeline Lilly, Luke Evans, Ian McKellen, Orlando Bloom, Manu Bennett, Billy Connolly…

Story: Als die von Thorin Eichenschild (Richard Armitage) angeführte Zwergen-Truppe ihre Heimat von Smaug (Benedict Cumberbatch) zurückfordert, entfesselt sie die zerstörerische Kraft des Drachen. Keiner ist mehr sicher vor dem zornigen Ungetüm, das die Seestadt Esgaroth samt Bevölkerung angreift. Ein zermürbender Kampf wird entfacht, der bei allen Beteiligten Spuren hinterlässt. Aber Thorin verweigert den Seestädtern jegliche Hilfe und auch das Gold, das der Drache gestohlen hatte, will er nicht teilen. Hobbit Bilbo (Martin Freeman) versucht, zwischen den Parteien zu vermitteln, doch vergeblich. Thorin hält ihn für einen Verräter und auch Gandalf (Ian McKellen) kann nichts mehr ausrichten. Es wird aufgerüstet und bald stehen sich die Armeen gegenüber – dabei hat bereits eine noch viel dunklere Bedrohung ihr Augenmerk auf den Einsamen Berg gerichtet: Der dunkle Herrscher Sauron kehrt nach Mittelerde zurück und sendet mehrere Legionen Orks in Richtung Erebor. Die Zwerge, Elben und Menschen können ihrer Vernichtung nur entgehen, wenn sie ihre Konflikte außer Acht lassen. Die Schlacht der Fünf Heere beginnt…

Kritik: Alle Jahre wieder… steht eine neue Tolkien-Verfilmung von Regisseur Peter Jackson ins Haus. Was ich von Hobbit und Hobbit II halte, war ja bereits nachzulesen: Mir gefällt das Franchise nicht sonderlich, obwohl ich die “Herr der Ringe”-Filme ziemlich gut finde. Der Stil hat sich einfach nach insgesamt knapp 16 Stunden Film abgenutzt, und die letzten drei machen es auch nicht mehr wett oder entscheidend besser, obwohl es sich hier wohl um den besten Hobbit-Teil handelt. Alle Beteiligten bleiben es uns weiterhin schuldig, warum man ein kurzes Kinderbuch auf neun Stunden Film aufblähen muss. Die Antwort kann nur lauten: Um die Cash-Kuh zu melken, solange sie noch Milch, äh… Geld gibt. Aber das hat alles mit Firmenpolitik und dem Drumherum zu tun. Wie ist denn der Abschluss der Hobbit-Trilogie nun als Film? Weiterlesen

Kino-Kritik: X-Men – Days of Future Past

USA 2014

Regie: Bryan Singer

Darsteller: Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Patrick Stewart, Ian McKellen…

Story: In der Zukunft stehen die Mutanten kurz vor dem Aussterben, weil sie von den Sentinels gejagt und getötet werden. Deshalb arbeiten die Gegner Magneto (Ian McKellen) und Charles Xavier (Patrick Stewart) zusammen – ihr Plan sieht vor, den Terror durch die Sentinels gar nicht erst zuzulassen. Dazu schicken sie Wolverines (Hugh Jackman) Bewusstsein mit Hilfe von Kitty Pryde (Ellen Page) in die Vergangenheit, da sein Körper der einzige ist, der einer solchen Zeitreise standhalten kann. Im Jahr 1973 soll Wolverine eine Tat Mystiques (Jennifer Lawrence) verhindern, die den Bau der Sentinels erst möglich machte; der Eingriff würde also die Zukunft im Sinne der Mutanten verändern. Doch dafür muss Wolverine erst ein Team aus Mutanten zusammenstellen – was sich als schwierig erweist. Denn der junge Charles Xavier (James McAvoy) etwa ist in einem miserablen psychischen Zustand und auf seinen ehemals besten Freund Eric/Magneto (Michael Fassbender) alles andere als gut zu sprechen.

Kritik: Bryan Singer kehrt nach “X-Men 2″ wieder zu dem Franchise zurück, das er damals so positiv geprägt hat. Gab es zwar nach dem ausgezeichneten Reboot-Start von “X-Men: First Class” nicht unbedingt Verbesserungsbedarf, so tut es dem “neuen” Erzählstrang dennoch gut, einen etwas anderen Ansatz zu verfolgen als der Erstling. Singer greift den bei Comic-Lesern so bekannten wie beliebten Story-Arch “Days of Future Past” auf, variiert ihn aber von der Figurenkonstellation etwas und führt die alte X-Men-Garde perfekt mit dem neuen Cast zusammen. So viele Figuren, Zeitreise und so viele Stars, kann das gut gehen…? Weiterlesen