Star Trek: Beyond

Star_Trek_BeyondUSA 2016

Regie: Justin Lin

Darsteller: Chris Pine, Zachary Quinto, Simon Pegg, Karl Urban, Idris Elba, Anton Yelchin…

Story: Kaum ist die Enterprise wieder fit und die Crew um Captain Kirk (Chris Pine) auf dem Weg zu einer neuen, interstellaren Mission, werden sie vom feindseligen Krall (Idris Elba) und seinen Schergen angegriffen. Die Enterprise wird vollständig zerstört und die einzelnen Besatzungsmitglieder müssen notgedrungen Zuflucht auf dem fremden Planeten Altamid suchen. Weit voneinander getrennt, müssen sie sich auf unbekanntem Terrain durchschlagen. Der neuerdings ziemlich in sich selbst gekehrte Kirk findet sich mit dem jugendlichen Optimisten Chekov (Anton Yelchin) wieder, während Uhura (Zoe Saldana) und Sulu (John Cho) von Krall gefangen genommen werden. Spock (Zachary Quinto) und „Pille“ McCoy (Karl Urban) sind sich derweil nicht besonders grün und unterdessen freundet sich Scotty (Simon Pegg) mit der Alien-Kriegerin Jaylah (Sofia Boutella) an, die zu einer starken Gefährtin wird.

Kritik: Nachdem J.J. Abrams 2009 mit „Star Trek“ ein Reboot/Remake mit neuer/alternativer Timeline vorgelegt hat, der sowohl vielen Trekkies als auch (bis dato) Nicht-Trekkies gefallen hat, folgte mit „Star Trek: Into Darkness“ 2013 ein Quasi-Remake zu „Der Zorn des Khan“ mit u.a. Benedict Cumberbatch, an dem sich die Geister scheiden. Ich habe mich damals in der ersten Euphorie – und wahrscheinlich auch von den zahlreichen Lens Flare Effekten – blenden lassen und den Film über den grünen Klee als Action-Blockbuster gelobt. Mit der Zeit verliert er zwar den Glanz der ersten Stunde, unterhält aber immer noch. In „Star Trek: Beyond“ ist nun etwas Alltag auf der Enterprise eingekehrt, wie uns Captain James T. Kirk (erneut passend von Chris Pine interpretiert, und irgendwie wird er seinem Vorbild William Shattner dank fantastischer Make-Up-Arbeit immer ähnlicher) anfangs erzählt. Um dieser Schiff-Routine zu entkommen, soll es weit hinausgehen, und fremde Welten und Lebensformen im All erforscht werden. Doch das führt uns – die Zuschauer, die Filmfans – nur in den nächsten All-Tag (pun intended), nämlich die Blockbuster-Routine. Weiterlesen

Kino-Kritik: Thor – The Dark World (3D)

USA 2013

Regie: Alan Taylor

Darsteller: Chris Hemsworth, Natalie Portman, Tom Hiddleston, Christopher Eccleston, Idris Elba, Kat Denning, Stellan Skarsgard, Jaimie Alexander, Rene Russo, Ray Stevenson…

Story: Nicht nur die Erde, sondern alle Neun Reiche werden von Malekith, dem Verfluchten bedroht. Der unerbittliche Herrscher der dunklen Elfen setzt alles daran, mit dem sogenannten Aether das Universum zu zerstören. Nicht einmal Thors Vater Odin, König von Asgard, kann ihn aufzuhalten. Um Malekith zu besiegen und die Kräfte des Kosmos wieder in Einklang zu bringen, tritt Thor seine gefährlichste Reise an, auf der er sich nicht nur mit seiner großen Liebe Jane Foster wiedervereint, sondern auch eine riskante Allianz mit seinem Adoptivbruder Loki eingeht…

Kritik: “Hößer, schneller, weiter” ist durchaus ein beliebtes Rezept, um an eine Fortsetzung heranzugehen. Bei “Thor” geht die Rechnung auch auf und macht ihn zu einem etwas besseren Film als den Vorgänger. Storytechnisch bleibt aber zunächst alles beim Alten: Bösewicht will Artefakt, damit die “dunkle Welt” herbeirufen und Thor, der alte Hammerschwinger, hat natürlich was dagegen. Warum der Bösewicht das Universum “verdunkeln” will und was dann genau passieren würde, wird nicht erklärt, scheint aber Weiterlesen