In aller Kürze: Triple-Review – “Carol”, “Soul Kitchen”, The Revenant”

carol-posterCAROL (2015)

Regisseur Todd Haynes verzichtet in diesem Liebesdrama zwischen zwei Frauen in den USA der 1950er Jahre glücklicherweise auf Polemik. Der Fokus auf die Figuren und deren Liebe steht dem elegant inszenierten Arthaus-Drama gut zu Gesicht. Gerade gegen Ende hin, fehlt es „Carol“ aber an Zug; es ist zwar schmerzlich schön und dramatisch, aber die Charaktere geben letztlich zu wenig (Entwicklung und auch Aktionen) her. Im Fokus bleibt die Liebe, die es besonders in einer so patriarchischen Gesellschaft zwischen zwei Frauen schwer hat(te). Die schöne Cate Blanchett spielt gewohnt fantastisch, während sich Rooney Mara speziell gegen Ende zu sehr auf ihren süßen Audrey Hepburn-Look verlässt. 7/10

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