FFF White Nights 2017: The Void

voidKanada 2016

Regie: Jeremy Gillespie und Steven Kostanski

Darsteller: Ellen Wong, Kathleen Munroe, Kenneth Welsh,Aaron Poole, Art Hindle, Amy Groening, Stephanie Belding

Story (aus dem Programmheft): Sheriff Carters gemütliche Nachtschicht kommt zu einem jähen Ende, als ihm aus dem Wald ein blutender Mann vors Auto rennt. Umgehend bringt Carter den Verletzten ins naheliegende Krankenhaus, doch damit tritt er ungewollt eine höllische Lawine los. Zuerst tauchen zwei mysteriöse Jäger auf, die dem Unbekannten nach dem Leben trachten. Aber schon bald sieht sich die illustre Schar von Patienten und Angestellten einem viel größeren Problem gegenüber: Niemand kann das Krankenhaus verlassen, denn draußen versammeln sich messerschwingende Kultisten in weißen Roben, die jeden Fluchtversuch vereiteln. Und als dann drinnen die ersten Opfer zu ekelerregenden Schleimmonstern mutieren, müssen die Überlebenden erkennen, dass das wahre Tor zur Hölle gerade erst begonnen hat, sich zu öffnen …

Kritik: Ein bisschen „Phantasm“ auf Basis von H.P. Lovecraft- und Clive Barker-Anleihen und dazu eine gehörige Portion John Carpenter („Assault On Precinct 13“ und „The Thing“) und fertig ist ein neuer Horror-Klassiker im Stile der glorreichen 1980er Jahre. So einfach ist das. Das dürften sich die Verantwortlichen von „The Void“ augenscheinlich zumindest so gedacht haben. Und als „Monster-Film mit schleimigen Tentakeln, der nicht gut, aber lustig ist“, wurde er uns von den FFF-Veranstaltern angepriesen. Aber was zur Weiterlesen

Kino-Kritik: GODZILLA (3D)

USA 2014

Regie: Gareth Edwards

Darsteller: Aaron Taylor-Johnson, Ken Watanabe, Bryan Cranston, Juliette Binoche, Elizabeth Olsen…

Story: 1999 wurde bei Bohrungen auf den Philippinen Überreste gigantischer Kreaturen gefunden. Kurz darauf kommt es in dem japanischen Atomkraftwerk, in dem der Amerikaner Joe Brody (Bryan Cranston) arbeitet, zu einer Katastrophe. 15 Jahre später ist die Großstadt rund um die Anlage als atomar verseuchtes Sperrgebiet deklariert, doch Brody glaubt nicht, dass es sich bei dem Unglück um ein Erdbeben gehandelt haben soll. Als sein beim US-Militär beschäftigter Sohn Ford (Aaron Taylor-Johnson) nach Japan reist, um seinen Vater zur Rückkehr in die USA zu bewegen, wird er von ihm zu einem letzten Trip in die gesperrte Zone überredet. Dort erkennt Joe Brody die gleichen Warnzeichen wie vor 15 Jahren und bald bricht auch schon das Chaos über die Gegend herein. Ein Monster, das kurz darauf auf den Namen Muto getauft wird und sich von Atomkraft ernährt, hinterlässt eine Spur der Zerstörung. Während das Monster gen Hawaii zieht, sucht das US-Militär verzweifelt nach einem Weg es zu stoppen. Ichiro Serizawa (Ken Watanabe), der die Urzeitmonster seit Jahrzehnten erforscht, glaubt die einzige Lösung zu kennen: ein sagenumwobenes weiteres Monster und Mutos natürlicher Feind: Godzilla.

Kritik: Es ist sehr schwer “Godzilla” spoilerfrei und dabei noch angemessen zu rezensieren. Ich versuche es dennoch, die massiven Spoiler-Passagen stehen mit entsprechender Warnung weiter unten. Also bitte nicht verwundern, falls manches nur angedeutet oder unvollständig wirkt.

Es ist zunächst mal beruhigend, dass der neue “Godzilla” eine ausgewogene Mischung aus den Trademarks von Regisseur Gareth Edwards und den klassischen Godzilla Filmen bietet. Es ist die perfekte Balance aus Monster/Katastrophen-Film und Drama, wie es Weiterlesen