Stinkefinger gegen den Stinkefinger – ein offener Brief an Joachim “Jogi” Löw

Lieber Herr Joachim Löw, Ihre Taktik ist nicht aufgegangen: Drei Sechser und kein Stürmer gegen Frankreich im Halbfinale der EM 2016. Kann passieren, kein Ding. Aber die Fehler im Modus zu suchen und andere Teams als schlecht darzustellen (obwohl sie im Finale stehen), ist mindestens so unprofessionell und ärgerlich wie einen Götze als Stürmer spielen zu lassen, oder gar nicht erst einen zweiten Stürmer in den Kader der Fußball-Nationalmannschaft zu berufen.

Man mag mir das als pingelig auslegen, aber ich maße mir (auf dieser meiner Seite) mal an, genau verstanden zu haben, was sie mit Ihrer kleinen Bemerkung im Anschluss an die 0:2 Niederlage gegen Frankreich im Halbfinale der EM 2016 im Gespräch mit dem ZDF gemeint haben. Zur Erinnerung, Löw sagte: „24 Mannschaften sind zu viel, die WM wird auch aufgestockt auf 40 Mannschaften – es wird immer mehr und immer mehr. Am Ende hat es Portugal ins Finale geschafft mit, glaub’ ich, fünf Unentschieden (fünf Remis nach 90 Minuten und 2:0 im Halbfinale gegen Wales, Anm. d. Red.). Und die stehen jetzt im Finale. Hm. Okay.“ (Quelle: focus.de, 08.07.2016) Weiterlesen

Alle Jahre wieder… (Teil 3)

… schaue ich mir auch (mindestens) ein Spiel des größten (Fußball)Clubs der Welt an: Sport Lisboa e Benfica (SLB), in Deutschland auch als Benfica Lissabon bekannt. Und ja, es ist der größte Club, könnt ihr alle gern mal googeln. Länger schon nicht mehr der erfolgreichste, aber der mit den meisten Mitgliedern.

Da Luz - Manu, António Zé, Papa

Hinterer Eingang des Stadions. Media Markt und Adidas Shop inklusive.

Für mich ist der Besuch des Estadio Da Luz (Stadion des Lichts) immer wieder ein Spektakel, zu dem es auch eine interessante Statistik gibt. Benfica hat noch nie verloren, wenn ich im Stadion war. Allerdings gab es auch nie mehr als 2 Tore für die “Roten”. Am vergangenen Samstag war es wieder an der Zeit diese Statistik zu bestätigen. Und so war auch niemand verwundert als Benfica 2:1 gegen Vitoria Guimaraes gewann. Das war bereits das achte Spiel in Folge, bei dem das so funktioniert hat.

Papa, António Zé, Manu, Nuno

Benficas Ersatzbank

Zuvor habe ich unter anderem auch Champions League Spiele gegen Manchester United (2:1 Sieg) oder AC Mailand (1:1), sowie das Stadtderby gegen Sporting Lissabon (2:0) gesehen. Am kommenden Mittwoch sind hier alle (meine Freunde) sehr gespannt, ob diese Statistik erneut bestätigt werde kann. Denn dann geht es in der UEFA Champions League gegen den haushohen Favoriten Manchester United. Ich werde natürlich dabei sein und auch bestimmt berichten. Vom “inferno da luz” mit ca. 65.000 Zuschauern.

Manu, António Zé, Papa, Joao

Kurz vor dem Spiel. Noch nicht viel los. Am Mittwoch werden die Ränge voll sein.

Vorher geht es noch zum Stierkampf in Moita, dem Geburtsort meines Vaters. Hoffentlich kriege ich ein paar gute Bilder zustande.

Alle Jahre wieder… (Teil 2)

Anstatt Euch Bilder von irgendwelchen (touristischen) Sehenswürdigkeiten zu präsentieren – Bilder und Texte dazu kann jeder selbst online finden – versuche ich Euch zu zeigen, was mir so auffällt. Komisches, Skurriles, Typisches, oder auch Normales… den Urlaub und das Land aus meiner Sicht. Das ist nicht ganz einfach, da ich den Urlaub hauptsächlich zur Entspannung nutze, aber ab und zu passiert doch etwas und/oder mir fällt etwas auf. Das ist weder chronologisch, noch fällt es unter sonst eine Ordnung, schließlich lebe ich auch (meist) ungeordnet in den (Urlaubs)Tag hinein.

Da kann man so südländisch sein, wie man will… am ersten Strandtag gab es bereits einen fiesen Sonnenbrand. Trotz Eincremen, ich schwör’. Naja, war nicht der erste und wird wohl nicht der letzte meines Lebens sein.

Schon erfreulicher: Frühstück für drei Personen, bestehend aus: 2 x Tostas Mistas (Toast mit Schinken und Käse), 1 x Torrada (Toast mit Butter) und 3 x Galão (Espresso mit Milch aufgegossen) für den unschlagbaren Preis von 8€. Leider war mein Hunger zu dem Zeitpunkt größer als der Drang zur Kamera zu greifen.

Sie sind überall.

Mein Vater vor “seinem” Outlet.

Ich wusste zwar, dass die Serie hier jahrelang erfolgreich lief. Dennoch war ich überrascht, die DVD-Staffel im portugiesischen Media Markt zu finden.

Für mich im Urlaub DIE deutsche Pflichtlektüre – gegen jegliche ethische Wertvorstellung.

Weiterhin gilt: Wer Wünsche hat, kann sie jederzeit äußern. Falls sie sich mit meinem Urlaub verbinden lassen, erfülle ich sie gerne. Außer dem ganz typischen Tourikram, bitte.