STAR WARS: The Last Jedi / Die Letzten Jedi (Spoiler!)

jediUSA 2017

Regie: Rian Johnson

Darsteller: Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Adam Driver, Mark Hamill, Carrie Fisher, Laura Dern, Andy Serkis, Kelly Marie Tran, Domhnall Gleeson…

Story: Die planetenvernichtende Starkiller-Basis der Ersten Ordnung ist zwar zerstört, die Neue Republik nach der vorherigen Zerstörung von fünf Welten jedoch erheblich geschwächt. Sie steht am Abgrund und wird nur noch von Generalin Leias (Carrie Fisher) Widerstand verteidigt, für den auch Pilot Poe Dameron (Oscar Isaac) und der desertierte Ex-Sturmtruppler Finn (John Boyega) kämpfen. Rey (Daisy Ridley), mit den Erfahrungen ihres ersten großen Abenteuers in den Knochen, geht unterdessen bei Luke Skywalker (Mark Hamill) auf dem Inselplaneten Ahch-To in die Lehre. Luke ist der letzte Jedi, der letzte Vertreter des Ordens, auf dem die Hoffnung ruht, dass Frieden in der Galaxis einkehrt. Doch die Erste Ordnung wirft ihren Schatten auch auf Luke und Rey: Der verlorene, ehemalige Schützling des alten Meisters, Kylo Ren (Adam Driver), hat die finstere Mission noch längst nicht beendet, die ihm der sinistere Strippenzieher Snoke (Andy Serkis) auftrug…

Kritik: Alle Jahre wieder… tischt uns Disney einen weiteren Gang seines umfangreichen Star Wars-Menüs auf. Und wir schaufeln uns den inzwischen nährstoffarmen Brei rein, kaufen neben den Kino-Tickets und Lego auch Tassen, Sammel-Editionen, (Sex-)Spielzeug und Kuscheltiere von Figuren, die ja ach sooo niedlich sind. Satt wird davon niemand; nicht Disney, und auch nicht der Konsument, der frei nach dem Motto „all you can eat“ agiert und willentlich das Sättigungsgefühl unterdrückt, bis ihm/ihr schlecht wird. Bei allem Zynismus und aller Kritik, kann ich die Faszination für das Star Wars-Universum (etwa bei meinem zehnjährigen Neffen) durchaus nachvollziehen: ich war auch mal in seinem Alter und habe mich gerne in (damals noch) George Lucas‘ Welt entführen lassen, ebenfalls Spielzeug gekauft, und sah mir seine Weltraum-Märchen (bitte nennt es nicht Science-Fiction! – das war es nie und ist es nicht) völlig unanalytisch an. Auch wenn ein guter Freund von mir meint, ihm sei der Hype egal, er nehme jetzt alles mit und freut sich über jeden Star Wars-Merch-Artikel, fällt meine (Vor)Freude über die Teile der aktuellen Trilogie – und den gefühlten 53 Spin-Offs, die da noch kommen sollen – wesentlich verhaltener aus. Weiterlesen

Rogue One: A Star Wars Story

rogueoneUSA 2016

Regie: Gareth Edwards

Darsteller: Felicity Jones, Diego luna, Ben Mendelsohn, Donnie Yen, Mads Mikkelsen, Riz Ahmed, Forest Whitaker

Story: Jyn Erso (Felicity Jones) wird von den Rebellen angeheuert, um sie im Kampf gegen das Imperium zu unterstützen. Denn ihr Vater Galen Erso (Mads Mikkelsen) ist maßgeblich daran beteiligt, die neue Superwaffe des Imperiums – den Todesstern – zu bauen, weshalb sein Insiderwissen und Jyns Verbindung zu ihm wertvoll sind. Gemeinsam mit dem Agenten Captain Cassian Andor (Diego Luna) und dem umprogrammierten Ex-Imperiumsdroiden K-2SO (Alan Tudyk) zieht Jyn los, um die Pläne für den Todesstern zu finden und so die Schwachstelle der Riesenwaffe zu entlarven. Währenddessen will der imperiale Militärdirektor Krennic (Ben Mendelsohn) sein Herzensprojekt Todesstern schnellst möglich einsatzbereit bekommen.

Kritik: Meine Meinung zu “Star Wars: The Force Awakens” könnt Ihr hier nochmal nachlesen. Damals war ich noch ganz vom Kino-Erlebnis geflasht, während mich inzwischen die zahlreichen Anspielungen sowie die erzwungene Nähe zum Original doch mehr stören als noch vor einem Jahr. Dennoch ist es ein toller “Star Wars”-Film, Abrams musste offenbar erstmal alle beruhigen. “Rogue One: A Star Wars Origin” ist jetzt der erste Teil der Anthology-Reihe der Star Wars-Saga. Es sollte ja “nur ein Spin-Off” sein. Es soll andere Wege beschreiten als die “Star Wars”-Filme. Und doch hat “Rogue One” viele Gemeinsamkeiten mit seinen (fast überlebens)großen Brüdern.

Star WARS

Der Film von Gareth Edwards (“Monsters”, “Godzilla”) erzählt zwar “nur” die Vorgeschichte zu “Episode IV: A New Hope” und den weiteren Teilen, ist aber mindestens – wenn nicht sogar mehr – “Star Wars” als Episode I bis III. So nah wie J.J. Abrams mit “Star Wars: The Force Awakens” an “A New Hope” dran ist, ist Edwards dann doch nicht an “The Empire Strikes Back” – meinem persönlichen Lieblings-Teil des Franchises – dran. Weiterlesen

Star Wars – The Force Awakens

sw-force awakensUSA 2015

Regie: J.J. Abrams

Darsteller: Daisey Ridley, John Boyega, Adam Driver, Harrison Ford, Oscar Isaac, Carrie Fischer…

Story: Über 30 Jahre nach den Ereignissen aus „The Return of the Jedi“ wurde das Imperium durch die „Erste Ordnung“ abgelöst, eine ebenfalls diktatorische Organisation, die Krieg gegen den Widerstand führt. Indes verbringt Rey (Daisy Ridley) auf dem Wüstenplaneten Jakku ihre Tage damit, die karge Landschaft nach Schrott abzusuchen, den sie danach verkauft. Sie ist allein und wartet auf ihre Familie – bis sie die Bekanntschaft von Finn (John Boyega) macht, einem ehemaligen Sturmtruppler, den die Greueltaten der First Order abgeschreckt haben. Während seiner Fahnenflucht hat er gleich noch dem Widerstand geholfen, durch die Befreiung des gefangenen Piloten Poe Dameron (Oscar Isaac). Finn, Poe und mit ihnen auch Rey geraten ins Visier des sinisteren Kylo Ren (Adam Driver), der dem machtvollen Strippenzieher Supreme Leader Snoke (Andy Serkis) dient und die Mission vollenden will, die Darth Vader einst begann. Das Helden-Trio gerät mitten in den Kampf zwischen “First Order” und Widerstand, Seite an Seite mit den legendären Rebellenhelden Han Solo (Harrison Ford) und Generalin Leia (Carrie Fisher)…

Spoilerfreie Kritik: Es ist nicht nur der meist erwartete Film 2015, sondern wohl einer der meist erwarteten Filme aller Zeiten. Besonders nach den von zahlreichen Fans gescholtenen Episode I-III konnte es nun nur „hit or miss“ geben. Dass J.J. Abrams die Regie übernahm stieß bei einigen Fans im Vorfeld bereits auf Wohlwollen, schließlich konnte er schon das eingeschlafene „Star Trek“-Franchise erfolgreich rebooten. Nach den ersten Trailern gab es dann erst recht „eine neue Hoffnung“ (pun intended). Somit ist „Star Wars – The Force Awakens“ ein Film, der nur an sich selbst bzw. an den Erwartungen der Fans scheitern kann. Hat es Abrams geschafft…??? Weiterlesen