Kino-Kritik: Kingsman – The Secret Service

Großbrittanien 2015

Regie: Matthew Vaughn

Darsteller: Colin Firth, Samuel L. Jackson, Taron Egerton, Mark Strong…

Story: Harry Hart (Colin Firth) ist ein britischer Geheimagent der alten Schule – cool, charmant und abgebrüht. Er arbeitet für einen der geheimsten Nachrichtendienste überhaupt: die Kingsmen. Die Agenten, die sich selbst als moderne Ritter verstehen, sind ständig auf der Suche nach neuen Rekruten. Eines Tages wird Harry auf den Straßenjungen Eggsy (Taron Egerton) aufmerksam, der, wie er findet, einiges an Potenzial zeigt. Allerdings liebäugelt Eggsy auch mit der Welt jenseits des Gesetzes und kennt keine Disziplin. Da Eggsys Vater Harry einst das Leben rettete, bewahrt der Agent den jungen Erwachsenen vor dem Gefängnis und schleust ihn in das harte Rekrutierungsprogramm seiner Organisation ein. Währenddessen untersucht er selbst das Verschwinden mehrerer hochrangiger Persönlichkeiten und gerät dabei an den Milliardär Richmond Valentine (Samuel L. Jackson), der bei einem ominösen Plan zur Rettung der Erde vor nichts und niemandem Halt macht – auch nicht vor der Auslöschung 90% der Erdbevölkerung, um eine “Reinigung” durchzuführen…

Kritik: Da ich die Comics („The Secret Service“ von Mark Millar) nicht gelesen habe, werde ich keinen Vergleich mit der Vorlage anstellen (können).

„Kingsman“ erzählt zunächst die Geschichte eines Außenseiters, der sich in einem geheimen Ausbildungslager für Agenten mithilfe einer neugewonnen Vaterfigur gegen eine Reihe von Snobs und den üblichen Klassen-Klischees beweisen muss. Dabei werden bekannte Wege eingeschlagen und der Film wirkt wie eine bunt geratene Mischung aus „Der Einsatz“ und „Wanted“ (ebenfalls aus der Feder von Comic-Autor Mark Millar). Erfrischend: „Kingsman“ verbeugt sich auffällig vor James Bond, um sich im nächsten Weiterlesen